Zu Gast bei einem Maharaja!
Das Leben eines Maharajas war eingetaucht in ein Märchen aus tausend und einer Nacht, das damals an den Fürstenhöfen Indiens Wirklichkeit war. Eine Welt der Marmorpaläste und Tigerjagden, von Polospielen und Festbanketten, von Elefanten und sehr viel Reichtum. Gold und Juwelen in schier unerdenklichem Ausmaß wurden zu jener Zeit - zum Teil verschwenderisch - für Dekorationen und Lebensstil gebraucht. Während Ihrer Rajasthan Reise sind Sie in den Königspalästen der Maharajas zu Gast.
So gegensätzlich das Leben eines Maharajas war und heute noch ist, so gegensätzlich ist auch das Bild von Rajasthan. Geprägt von langen Ebenen und Gebirgen, von Seen, fast menschenleeren Wüsten und futuristischen Metropolen.
Wer die prunkvollen Paläste der Maharajas sehen, die Einsamkeit der Wüsten erleben oder über die traditionsreiche Geschichte erfahren will, der mag mit uns nach Rajasthan reisen!
1.Tag
In aller Ruhe und ohne fliegen Sie am Nachmittag ab Frankfurt oder München (weitere deutsche, österreichische oder schweizer Abflughäfen auf Anfrage) nach Indien.
2.Tag
Nach einem kurzen Zwischenstopp landen Sie am Morgen in Delhi. Es erfolgt der Transfer in Ihr Hotel. Die Hauptstadt Delhi repräsentiert das moderne Indien. Hier verschmelzen die Traditionen des alten und der Boom des neuen Indiens. Einst aus sieben Städten entstanden, haben seit dem 11 Jahrhundert zahlreiche Herrscher das Bild der heutigen Metropole geprägt. Zahlreiche Hinterlassenschaften - wie Monumente, Gebäude und Kunstgegenstände - verschiedener Epochen zeugen von einer ruhmreichen Vergangenheit. Übernachtung: Delhi
3. Tag
Einen Eindruck in die quirlige Hauptstadt erhalten Sie nach Ihrem Frühstück im Hotel bei einem Spaziergang durch das Alte und Neue Delhi. Das Alte Delhi war eine mit Mauern befestigte Stadt, als der Herrscher des Mughal Reiches Shah Jehan die Hauptstadt von Agra nach Delhi verlegte. Eine Entscheidung, die die Entwicklung Delhis grundlegend bestimmen sollte. Shah Jehan galt als talentierter Architekt. Eine Rikscha-Fahrt durch das Alte Delhi darf nicht fehlen und ist die Gelegenheit das geschäftige Treiben auf den Straßen und Märkten zu beobachten. Sie besuchen die Mahatma Gandhi Gedächtnisstädte "Raj Ghat", die größte Moschee Indiens Jama Masjid und den farbenfrohen Markt Chandni Chowk mit seinen Goldschmieden und Kunsthändlern. Chandni Chowk war das Handelszentrum des Alten Delhis.
Nachdem 1911 König George V Delhi zur Hauptstadt Indiens erklärte und damit Kalkutta als bisherige Hauptstadt ablöste, wurde Neu Delhi in den 1920er Jahren von den Briten entworfen: Breite Boulevards, eindrucksvolle Regierungsgebäude, grüne Parks und Gärten. Die Architekten planten und errichteten Delhis achte Stadt. Nach der Unabhängigkeit 1947, verließen die Briten den Subkontinent. Im Neuen Delhi befinden sich die Grabstätte von Humayun und Qutub Minar, die Gartenanlage Rajghat, das India Gate und Parliament House. Übernachtung: Delhi
4. Tag
Sie verlassen Delhi und fliegen weiter nach Udaipur.
Per Boot gelangen Sie über den Pichola See zum Inselpalast Jagmandir. Auffallend ist, dass die engen Verbindungstreppen der einzelnen Gebäudetrakte im Kontrast zur Großzügigkeit der übrigen Palasträumlichkeiten stehen. Beobachten Sie das Leben am See: Menschen Baden im See oder waschen ihre Wäsche. Nehmen Sie sich Zeit und schlendern Sie über den Markt hinter dem Palastkomplex. Übernachtung: Udaipur
5. Tag
Wie ein Edelstein in einem - von grünen Hügeln umgebenen - Tal, spiegelt sich Udaipur am Morgen im klaren blauen Wasser des Pichola Sees. Besuchen Sie den Stadtpalast, der einst Sitz der Mewar Herrscher war, und schlendern Sie über die Märkte und Basare hinter dem Palast. Vom Palast gelangen Sie zu Fuß zum Jagdish Tempel, mit seinen bronzenen Garuda Figuren und Ornamenten. Nachdem Sie den "Maidens of Honor" Park besucht haben, fahren Sie weiter zum Mansoon Palast. Vom höchsten Punkt Udaipurs genießen Sie einen Blick über die Stadt und seinem See. Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Erkundigungen oder Einkäufe zur Verfügung. Übernachtung: Udaipur
6. Tag
Frühstück im Hotel. Nach einer ca. sechsstündigen Autofahrt erreichen Sie Jodhpur. Auf dem Weg halten Sie in Ranakpur, mitten in den friedlichen Aravalli-Bergen. Der Ranakpur Tempel ist einer der bedeutendsten Tempel Indiens, eine Komposition aus feinstem Marmor und mit einer Fülle von Figuren und Ornamenten überzogen. Im Jahre 1439 wurde der Haupttempel Chamukha erbaut, seine 29 Säle werden von 1444 Säulen getragen. Übernachtung
Vorallem für die Kriegszüge des Mogul-Kaisers Akbar ist Jaiphur berühmt. Nicht alle seiner Gegner konnte Kaiser Akbar besiegen, so machte er sich seine Feinde durch Heirat zum Freund. Von dieser Epoche zeugt noch heute die riesige Meherangarh Festung, die hoch über der Stadt thront. Im Festungsmuseum bestaunen Sie eine umfangreiche Sammlung an Elefantensätteln, Musikinstrumenten, Raiput Waffen, Möbeln und Kostümen. Der Blick von der Festung auf die weißgetünchte Altstadt gehört zu den besonders eindrucksvollen Bildern der Wüstenstadt, bevor Sie auf den lokalen Basar mit deinen Textil- und Silberhändlern fahren. Übernachtung: Jodhpur
7. Tag
Sicher und bequem fährt Sie Ihr Fahrer in ca. sechs Stunden nach Jaisalmer. Der Rest des heutigen Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung: Jaisalmer
8. Tag
Höhepunkt Ihrer Reise durch die Wüste Tharr ist die Karawanenstadt Jaisalmer. Ein Ort aus 1001 Nacht. Früher wurde hier zwischen Indus und Ganges der Gold- und Opiumhandel betrieben. Noch heute zeugen die Havelies (Herrenhäuser) vom Reichtum der Händler, Besonders das Haveli von Salim Singh Ki mit seinem eindrucksvollen Dachgewölbe und seinen erstklassigen "Pfauen-Schnitzereien" fällt dabei ins Auge.
Am Abend verlassen Sie die Stadtgrenze und gelangen zum Sonnenuntergang zu den Sanddünen. Auf dem Rücken eines Kamels bestaunen Sie das Wüstenspektakel, wenn die untergehende Sonne die Sanddünen in purpurnes Rot taucht. Sie übernachten in einem Wüstencamp. Einmalig ist das klare und helle Sternenbild am Wüstenfirmament (optional kehren Sie am frühen Abend nach Jaisalmer zurück und übernachten in Ihrem Hotel). Übernachtung: Jaisalmer
9. Tag
Sie verlassen die Karawanenstadt Jaisalmer und fahren weiter nach Bikaner.
Bikaner war früher Kreuzungspunkt mehrerer Karawanenstraßen und erhielt daher ihre Handelsbedeutung. Durch das Suraj Pol - dem Sonnentor - gelangen Sie in das Junagarh Fort, eine typische Festungsanlage Rajasthans mit dicken Mauern, Tempeln und Sälen. Königliche Hochzeiten wurden hier gefeiert. Umgeben ist das Fort von zahlreichen Palästen und Tempeln, wie Anup Mahal, Karan Mahal, Bijai Mahal, Chandra Mahal, der Mondpalast, Phool Mahal oder Blumenpalast. Der Deshnoke Tempel ist Sain Karni Mata gewidmet und wird von hunderten Ratten bewacht, die als heilige Tiere gelten.
Einen Namen macht sich Bikaner aber auch wegen seiner Kamelzucht in Rajasthan und über die Landesgrenzen hinaus. Übernachtung: Bikaner
10. Tag
Nach einem baldigen Frühstück führt Sie ihr Weg weiter durch die Thar-Wüste und Sie erreichen nach ca. sechs Stunden Pushkar. Jährlich pilgern Tausende zum Pushkar Fest (gerne teilen wir Ihnen den genauen Termin für Ihre Reiseplanung zum Pushkar Fest mit)an diesen See. Jährlich im Oktober und November zieht es zahlreiche Clanoberhäupte aus allen Teilen Rajasthans und Touristen aus Indien und aller Welt zum bekannten Kamelmarkt nach Pushkar. Der genaue Termin des Marktes hängt vom hinduistischen Mondkalender ab. Fällt der Vollmond auf Kartik Purnima, strömen jährlich über 200 000 Menschen in die ansonsten kleine Stadt Pushkar, und mit ihnen über 50 000 Kamele. Händler und Züchter feilschen leidenschaftlich um Kamele und Pferde, tollkühne Reiter messen sich und Ihre Kamele bei atemberaubenden Wettkämpfen und Verkäufer bieten Süßigkeiten, indische Spezialitäten, Armreifen, Stoffe und Kamelsattel dar.
Nehmen auch Sie ein kurzes Bad im heiligen See? Dem Seewasser werden besondere Wirkungen auf die Potenz, der weiblichen Schönheit und der Heilung von Gebrechen und Krankheiten nachgesagt. Übernachtung: Pushkar
11. Tag
Am Morgen verlassen Sie Pushkar und erreichen Jaipur. Eine Metropole, deren Altstadt sich im Grunde seit seiner Gründung vor etwa 300 Jahren kaum verändert hat und noch heute ein Gesamtkunstwerk ist. Nach der Mittagshitze sollten Sie Ihr Hotel verlassen und durch die sehenswerte Altstadt spazieren, dann taucht die tiefstehende Sonne die Häuserfasaden, die bogendeförmigen Eingänge und die Kuppeldächer in ein sattes Rosa. Übernachtung: Jaipur
12. Tag
Die rosarote Stadt Jaipur ist nach den kosmischen Vorstellungen der Hindus angelegt, oft wird Jaipur auch Venedig des Ostens genannt und gilt als die romantischste Stadt Rajasthans. Alle Fassaden Jaipurs sind einheitlich in einem warmen Rosaton gehalten und mit feinen weißen Linien verziert. Einst hatten es die Herrscher von Jaipur verstanden, sich klug mit dem Sultan zu arrangieren und somit Jaipur vor Krieg und Zerstörung bewahrt. Noch heute können Sie in Jaipur eine Mischung von traditioneller Rajasthani und Mughal Kunst ausmachen. Im Stadtmuseum finden Sie eine Sammlung königlicher Roben, Teppiche, Bilder und eine Rüstkammer mit alten Waffen. Weiter geht es in die Jantar Mantar Sternwarte, die 1726 erbaut wurde. Abrunden wird Hawa Mahal den heutigen Tag in der Hauptstadt Rajasthans. Hawa Mahal ist ein architektonisches, pyramidenförmiges Wunder. Ein fünfstöckiges Gebäude mit wabenartigen Fassaden aus rosarotem Sandstein und Verzierungen aus Brantkalk. Ein Luftschloß, dass einzig dazu diente, den Haremsdamen einen Ausblick auf pompöse Umzüge zu ermöglichen, ohne selbst sichtbar zu sein. Übernachtung: Jaipur
13. Tag
Nur 12 Kilometer von Jaipur bis nach Amber. Bevor Jaipur 1728 neue Hauptstadt wurde, war Amber mit dieser Funktion betraut. Die Amber Festung erreichen Sie über einen nicht allzu steilen Aufstieg auf dem Rücken eines Elefanten. Das Fort wurde ganz im Stil der Rajput Architektur erbaut: Eine Folge von Eingangstoren, terrassenförmige Gärten, Wasserbecken, Haremsgemächer, mit Elfenbein und Gemälden verzierte königliche Gemächer und einem Spiegelsaal.
Sie unterbrechen Ihre Fahrt nach Agra und halten in Fatephur Sikri. Hauptstadt der Mughal Dynastie zwischen 1571 und 1584. Fatehpur Sikri wurde vom Mughal Kaiser Akbar erbaut, die imposante Architektur der verlassenen Stadt kann kaum in Worte gefasst werden. Am Abend erreichen Sie Agra. Übernachtung: Agra
14. Tag
Über 20 000 Handwerker waren am Bau des Taj Mahal zwischen 1631 und 1648 beteiligt. Architekt des Mausoleums war der aus Badakhshan abstammende Perser Ustad Ahamad Lahori, der gekonnt persische und indische Baukunst verschmelzen ließ. Die Legende besagt, dass der Bauherr Shah Jehan nach Vollendung des Taj Mahals die Hände Lahoris abschlagen ließ, damit dieser nicht mehr im Stande war, ein vergleichbares Kunstwerk zu erreichten. Der Taj Mahal sollte einzigartig bleiben! Der Taj Mahal eine Komposition ohnegleichen: 28 verschiedene Arten von Edel- und Halbedelsteinen wurden in den Marmor eingefügt. Am Abend kehren Sie zum Ausgangspunkt Ihrer Reise zurück: Delhi. Übernachtung: Delhi
15. Tag
Transfer zum Flughafen und Sie werden mit einem Lächeln und einem herzlichen "namaste" auf Ihre Heimreise geschickt. Wer weiss, auf Wiedersehn?
Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie Ihre Indien Reise mit einer Badeverlängerung auf den Lakkadiven, Goa, Kovalam, den Malediven oder Sri Lanka ausklingen lassen wollen. Oder ob Sie Ihre Eindrücke mit einer Tiger Pirsch oder einem Ausflug zur heiligen Stadt Varanasi bereichern wollen. Oder es ist der Beginn einer Weiterreise zu weiteren Höhepunkten Indiens. Wir beraten Sie gerne!